- Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) (Hrsg.). Pflanzenbau Amarant. August 2014
- www.pflanzen-lexikon.com (abgerufen am 01.12.2014)
- 1 Amaranth: Modern Prospects for an Ancient Crop. (1984). First Printing, Washington D.C.: National Academy of Sciences
- 2Heseker/Heseker. Die Nährwerttabelle. (2014/2015). 3. Auflage, Neustadt an der Weinstraße: Neuer Umschau Buchverlag
Amarant zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und ist in Zentral- und Südamerika beheimatet. Amarant galt bei den Inkas, Azteken und Mayas als heilige Pflanze. Sie schrieben ihr eine lebensverlängernde Wirkung zu. Die Spanier verboten im 16. Jahrhundert den Anbau von Amarant aufgrund seiner starken religiösen Bedeutung für die Indios. Wegen des Verbots geriet die Pflanze für Jahrhunderte fast in Vergessenheit.

Amarant kann wie Getreide in der Fruchtfolge stehen. Für die Folgekultur besteht keine
Durchwuchsgefahr. Da Amarant sehr frostempfindlich ist, sollte er erst Ende April bis Anfang Mai ausgesät werden.
Unmittelbar nach der Ernte müssen die Körner auf 10% Wassergehalt heruntergetrocknet werden.
Eine anschließende Reinigung ist vor der Lagerung unbedingt erforderlich.
Amarant eignet sich nur begrenzt zum Backen. Es ist im Biohandel als Korn oder gepuffter Amarant
erhältlich. Die Samen sind auch in vielen Knabberprodukten wie Müslimischungen, Riegeln, Waffeln oder Knäckebroten
enthalten.