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Organisationen

Wie die Biobranche kooperiert


Der Ökologische Landbau hat in Baden-Württemberg bereits lange Tradition. So wurde im Jahr 1960 der Landesverband Demeter Baden-Württemberg gegründet. Heute existiert ein dichtes Netzwerk zwischen Anbauverbänden, Dachverbänden und weiteren Organisationen, die den Ökolandbau laufend weiterentwickeln.

Ökologische Anbauverbände

Viele Bio-Produkte tragen neben dem EU-Bio-Siegel bekannte Logos wie beispielsweise das von Bioland, Demeter oder Naturland. Hinter diesen Namen verbergen sich Anbauverbände mit geschützten Markenzeichen. Bio-Bauern oder verarbeitende Betriebe, die ihre Produkte unter dieser Marke vermarkten wollen, müssen Mitglied in einem dieser Anbauverbände sein und einen Vertrag mit dem jeweiligen Anbauverband abschließen. Dieser verpflichtet sie zur Einhaltung strenger Richtlinien und umfasst regelmäßige Kontrollen. Europaweit existieren zahlreiche Anbauverbände. Während Demeter weltweit vertreten ist, ist die Mehrheit der Anbauverbände nur in bestimmten Ländern oder Regionen präsent.

Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau e.V. (AÖL)

In Baden-Württemberg gibt es Landesanbauverbände von Bioland, Demeter, Ecoland, Ecovin und Naturland. Diese haben sich zur Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau e.V. zusammengeschlossen. Die AÖL setzt sich als Bindeglied zwischen Politik, Markt und Verbraucher aktiv für die Weiterentwicklung des Ökologischen Landbaus in Baden-Württemberg ein. Zudem organisiert die AÖL jährlich die Öko-Sommer-Veranstaltungen, ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm für die ganze Familie.

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

hier sieht man das Logo des Logo Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Seit 2002 gibt es mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft einen nationalen Zusammenschluss aller Anbauverbände sowie der Verbände der ökologischen Lebensmittelverarbeitung und des Handels von Bio-Produkten. Der BÖLW hat zum Ziel den Bio-Sektor in Deutschland weiterzuentwickeln. Dazu organisiert er den internen Dialog, bündelt die Interessen der Branche und macht sich für politische Rahmenbedingungen stark, die für Bio-Bauern, -Verarbeiter und -Händler förderlich sind. Neben der politischen Lobbyarbeit gehört es zu den Aufgaben des BÖLW, die (Fach-)Öffentlichkeit mit Publikationen und Veranstaltungen über aktuelle Themen der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft zu informieren.

Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

hier sieht man das Logo des Forschungsinstituts für biologischen Landbau Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau ist an seinem Gründungsstandort in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich tätig. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der interdisziplinären und praxisnahen Forschung, der Entwicklung innovativer Lösungen gemeinsam mit Landwirten und der Lebensmittelindustrie  sowie dem Transfer des Wissens in die Beratung.

Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL)

hier sieht man das Logo der Stiftung Ökologie und Landbau Die Stiftung Ökologie und Landbau besteht seit über 50 Jahren. Sie unterstützt den Ökologischen Landbau in Deutschland, indem sie Informationen für Multiplikatoren in den Bereichen Wissenschaft, Praxis und Beratung erarbeitet. Zu ihren Aktivitäten gehören die Veröffentlichung von Fachinformationen, die Durchführung von Schulungen, die Organisation von Fachtagungen sowie verschiedene Projekte im Bereich Forschung und Beratung. Zudem betreibt die SÖL mit Gut Hohenberg einen Schul- und Seminarbauernhof, auf dem sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt geschult werden.


Quellen:

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