- Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) (Hrsg.). Pflanzenbau
Emmer. September 2019
- (1) Uni Hohenheim -Landessaatgutanstalt-Steigerung der Biodiversität im nachhaltigen Getreideanbau durch Etablierung der alten Weizenart Emmer – Grundlagenerarbeitung zu Anbau und Verarbeitungseigenschaften für die heimische Wertschöpfungskette
- www.uni-hohenheim.de Pressemitteilung - Emmer feiert Comeback auf der Südback. (abgerufen am 10.11.2014)
- www.uni-hohenheim.de Pressemitteilung - Einkorn, Emmer, Dinkel: Gesund und schmackhaft für Brot und Bier (abgerufen am 10.11.2014)
Emmer (Triticum turgidum ssp. dicoccum) ist der Urweizen der neolithischen Revolution, der Jahrtausende lang die Hauptgetreideart der Menschheit darstellte. Aktuell wird sein Wiederanbau sehr kleinflächig versucht, insbesondere im Ökolandbau1 Emmer wurde usprünglich vor etwa 9000 Jahren im heutigen Nordsyrien angebaut. Bis heute hat der Emmer nur eine geringe Anbaubedeutung, weshalb er nur eine geringe züchterische Bearbeitung erfahren hat. Die alte Getreideart war daher fast vergessen. Dank intensiver Forschung an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim, hat das aromatisch-würzige Getreide wieder Bedeutung erlangt. Vor allem bei Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich gesundheitsbewusst ernähren oder die geschmackliche Vielfalt schätzen, ist das Urkorn sehr beliebt. Aufgrund der Nachfrage besitzt der Emmer für ökologische Betriebe sowie für Kleinbäckereien, die sich mit Spezialitäten behaupten, ein interessantes Marktpotenzial.2
Fakten:
- Vorfahren des Weizens
- Spelzgetreide wie Dinkel >> Gerben notwendig
- nussig würziger Geschmack
- geringe Standfestigkeit
- enthält Gluten
