Vier Teilnehmer eine Podiumsdiskussion, vor

Veranstaltungsrückblick

Rückblick: Bio aus BW auf der Biofach 2026

Wenn sich die Bio-Welt alljährlich im Februar in Nürnberg trifft, darf Baden-Württemberg natürlich nicht fehlen. 

Artikel von C. Rutz (MLR), H. Kolem (MLR) & S. Beuter (MLR)

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Auch in diesem Jahr präsentierten sich zahlreiche Unternehmen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft aus dem Ländle an den Gemeinschaftsständen der Bio-Verbände oder am Schmeck-den-Süden-Gemeinschaftsstand. An letzterem waren auch die Bio-Musterregionen und die MBW Marketinggesellschaft mit dem Biozeichen Baden-Württemberg anzutreffen und freuten sich besonders über den Besuch von Minister Peter Hauk MdL.

Zwei Junge Frauen hinter einem Messestand mit Playmobillandwirtschaft

Stand der Biomusterregionen; Foto: C.Rutz

Im Rahmen seines Rundgangs am ersten Messetag zeichnete er dort zum zweiten Mal hochwertigen Bio-Käse aus Baden-Württemberg mit dem Bio-Genuss-Preis 2026 aus. 10 Käsereien nahmen in diesem Jahr erfolgreich am Wettbewerb teil und freuten sich über die Auszeichnung. 

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau Baden-Württemberg luden MLR und MBW in diesem Jahr unter dem Motto „Vom Korn zur Kontrolle“ Bio-Bäcker und solche, die es werden wollen, zu einem maßgeschneiderten Rundgang auf die Biofach ein.

Ineressierte Besucher auf der Biofachmesse

Bäckerrundgang; Foto: C.Rutz

Bäckerrundgang; Foto: C.RutzIm Kongressprogramm war das MLR mit zwei Beiträgen zum Thema Tischgästekommunikation zu Bio in der Außer-Haus-Verpflegung aktiv. Beim Showcooking mit der Kommunikationsagentur Yool, der rebio Erzeugergemeinschaft und dem Koch Jonas Kachel wurde dem Publikum mit Bio-Leckerbissen aus dem Ländle „Appetit auf Werte“ gemacht.

Showcooking mit Jonas Kachel un Cordula Rutz; Foto: NürnbergerMesse/ Thomas Geiger

Im zweiten Beitrag wurde die Bedeutung regionaler Bio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung aus Sicht des MLR anhand des Projekts „Bio gemeinsam genießen“, dem Praxisbeispiel Kärcher und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit dem Forschungsprojekt „BIGA“ dargelegt. BIGA steht für „Bio-Infos in der Gemeinschaftsgastronomie“ und untersuchte, wie Informationsmaterialien die Speiseauswahl beeinflussen. 

Im Form StadtLandBio widmete sich ein Panel unter Beteiligung des MLR der Frage des möglichen Potenzials von Food-Clustern für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft

Alle Aktivitäten stießen auf gute Resonanz, was die positive Stimmung angesichts eines Umsatzwachstums mit Bio-Produkten in Deutschland im vergangenen Jahr noch steigerte.

Weiter Informationen hier auf der Pressemitteilung des MLR zur Biofach 2026.