Das Angus-Rind stammt ursprünglich aus Nord-Schottland und wird als Aberdeen-Angus bezeichnet. In den 50er/60er Jahren wurde das Aberdeen-Angus mit deutschen Rassen (Schwarzbunte, Fleckvieh, Gelbvieh) gekreuzt. Hierdurch wurden die positiven Eigenschaften wie Fruchtbarkeit, Leichtkalbigkeit und die Gutartigkeit des Aberdeen-Angus mit den hohen Schlachtkörperqualitäten der deutschen Rassen verbunden.
Herkunft
Eigenschaften
Der ruhige und gutmütige Charakter der Angus-Rinder erleichtert die Haltung und den Umgang mit den Tieren. Mit ihren festen Klauen, ihrer hohen Anpassungsfähigkeit und ihren genügsamen Ansprüchen sind sie optimal geeignet für eine ganzjährige Weidehaltung. Die weiblichen Tiere besitzen gute Muttereigenschaften, sind sehr frühreif und be- kommen i.d.R. mit 24 bis 27 Monaten ihr erstes Kalb. Die vitalen Kälber entwickeln sich durch die hohe Säugeleistung der Mutter sehr schnell.
Wussten Sie schon?
In Baden-Württemberg ist das Deutsche Angus die häufigste Rinderrasse für die Bio-Rindfleischerzeugung.
Körperbau = Exterieur
Angus-Rinder haben ein einfarbiges schwarzes oder rotes Fell. Wegen ihrer Genetik sind sie hornlos. Der Typisch ist eine starke Bemuskelung v.a. des Rückens und der Schultern. Angus-Rinder sind mittelrahmige mit einem länglichen Körperbau und einem kurzen Kopf.
Zuchtziele
Ausgeprägte Bemuskelung an Schulter, Rücken und Keule sind erwünschte Zuchtziele. Darüber hinaus eine gute Milchleistung, Mütterlichkeit, leichte Kalbungen.