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Kooperationsprojekt

LEGEM BioRhi`n


Um die Wettbewerbsfähigkeit von ökologisch erzeugenden Betrieben am Oberrhein zu verbessern, startete am 1. Januar 2013 das Projekt „LEGEM BioRhin“. Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms INTERREG gefördert, das sich auf grenzüberschreitende Projekte konzentriert und wurde am 31. Dezember 2014 abgeschlossen. Zu den baden-württembergischen Projektpartnern gehörten die LVG Heidelberg sowie das LTZ Augustenberg.

Ziel von LEGEM BioRhin war es, Ausbaupotentiale und die Vorzüge der regionalen Erzeugung sowie Optimierungsmöglichkeiten der Produktionskosten ausgewählter Kulturen zu ermitteln.

Hierfür fand auf beiden Seiten des Oberrheins eine Befragung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette statt, bei der die Frage im Vordergrund stand, wie groß das Interesse an ökologisch erzeugtem Gemüse aus der Region ist.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Erzeuger von den Abnehmern Garantien hinsichtlich Preis und Abnahmesicherheit erwarten, während den Händlern Kontinuität in der Belieferung sowie eine hohe Qualität ein wichtiges Anliegen ist. Ferner erwartet der Lebensmitteleinzelhandel Professionalität sowie eine „Exklusivität“ der Ware. Deutlich wurde, dass alle Beteiligten entlang der Lieferkette eine Angebotsbündelung der Ware fordern.

Daraufhin wurden anhand eines ausgewählten Leitsortiments auf deutscher und elsässischer Seite Produktionsverfahren definiert und die Produktionskosten berechnet. Um den Wissenstransfer zwischen Erzeugern und Beratern zu stärken, wurden außerdem technisch-betriebswirtschaftliche Merkblätter erstellt.

Regelmäßige Treffen der Projektpartner aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Elsass sowie mehrere Exkursionen und Vortragsveranstaltungen für Händler und Produzenten sorgten für einen intensiven Informationsaustausch.

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